5 Tipps zur Steigerung der Performance Ihrer Google Shopping Ads

5 Tipps zur Steigerung der Performance Ihrer Google Shopping Ads

Zu den größten Herausforderungen, vor welchen Händler mit Google Shopping-Kampagnen stehen, zählen die mangelnde Kontrolle und die Herausforderung, sich von anderen Werbetreibenden abzuheben. Wir haben 5 Tipps für Sie zusammengestellt, mit denen Sie das Maximum aus Ihren Shopping Ads herausholen können und Ihr Geld nicht länger für nicht relevante Suchanfragen oder für Produkte verschwenden, die nicht gut performen.

Tipp 1: Segmentieren Sie Ihre Kampagnen nach Suchintentionen

Im Gegensatz zu den herkömmlichen Google Ads können bei Shopping-Kampagnen keine Keywords zur Ausrichtung der Anzeigen verwendet werden. Dadurch ist es schwierig, die Kontrolle über Suchanfragen zu haben, zu denen Ihre Produkte eingeblendet werden, was dazu führt, dass Sie letztlich dasselbe Gebot für Suchanfragen mit unterschiedlichen Suchintentionen abgeben.

Hier ist ein Beispiel: Wenn Sie „Adidas Superstar Schuhe“ verkaufen, gibt es drei Arten von Suchanfragen, die zu diesem Produkt passen und dazu führen, dass die Anzeige geschaltet wird:

1 – Generische Suchanfragen wie “Schuhe online, Schuhe kaufen“. Benutzer, die diese Art von Suchanfragen formulieren, haben nur eine sehr geringe Kaufabsicht, da sie noch nicht genau wissen, was sie möchten.

2 – Markenbezogene Suchanfragen wie „Adidas Schuhe, Adidas Turnschuhe“. Diese Benutzer befinden sich in der Überlegungsphase. Sie wissen, welche Marke sie kaufen möchten, haben sich jedoch noch nicht für ein bestimmtes Modell entschieden.

3 – Produktbezogene Suchanfragen wie „Adidas Superstar Black“. Diese Art von Suchanfragen führen am wahrscheinlichsten zu Verkäufen, da diese Benutzer eine Kaufabsicht haben. Sie wissen genau, was sie wollen, und erwarten, dass sie genau das finden, wonach sie suchen.

Wir empfehlen Ihnen, die verschiedenen Suchanfragen in Bezug auf die jeweilige Suchintention zu segmentieren und jeden Suchanfragen-Typ in verschiedene Kampagnen einzubinden. Auf diesem Weg können Sie sicherstellen, dass Sie für jedes Segment eine andere Gebotsstrategie und Priorität haben. Solch eine Segmentierung gewährleistet eine effiziente Budgetzuteilung und eine bessere Einschätzung der Performance.

Hier erhalten Sie einen Überblick darüber, wie Sie Ihre Kampagnen nach Suchintentionen segmentieren können:

Suchanfragen-TypGenerischMarkenbezogenProduktbezogen
Auszuschließende KeywordsMarkennamen
Produktnamen
Produktnamen-
GebotshöheNiedrigMittelHoch
PrioritätensetzungHochMittelNiedrig

# Auszuschließende Keywords: Filtern Sie marken- und produktbezogene Suchanfragen aus den generischen Kampagnen heraus sowie die Produktnamen aus den Brand-Kampagnen.

# Gebotshöhe: Stellen Sie sicher, dass Sie für Suchanfragen, die mit höherer Wahrscheinlichkeit Conversions erzielen (produktbezogenen Abfragen) das höchste Gebot abgeben.

# Prioritätseinstellungen: Um Google mitzuteilen, welche Kampagne Ihr Produkt zuerst schalten soll, stellen Sie sicher, dass die generischen Suchanfragen an die generischen Kampagnen mit der höchsten Priorität und die Brand-Suchanfragen an die Brand-Kampagne mit der mittleren Priorität gebunden sind.

Tipp 2: Nutzen Sie benutzerdefinierte Feed-Labels

Benutzerdefinierte Labels sind eine effektive Methode, mit welcher Sie Ihre Produkte in der Kampagne nach eigenen Kategorien unterteilen können, indem Sie Werte aus Ihrem Produkt-Feed nutzen. Sie können beispielsweise ein benutzerdefiniertes Label für Ihre Bestseller-Produkte erstellen und diesen Wert für das Monitoring, die Berichterstellung und das Festlegen von Geboten nutzen, um sicherzustellen, dass die Sichtbarkeit der sich gut verkaufenden Produkte erhöht wird.

Es gibt mehrere Beispiele für benutzerdefinierte Labels, die Sie Ihrem Feed hinzufügen können. Beachten Sie jedoch, dass Sie nur bis zu fünf benutzerdefinierte Labels mit den Nummern 0 bis 4 verwenden können.

#Bestseller
#Geschlecht
#Marge
#Preisgruppen
#Versandinformationen
#Farben
#Neue Produkte

Tipp 3: Optimieren Sie Ihre Produkttitel

Der Produkttitel gehört zu den wichtigsten Faktoren, die die Performance von Google Shopping-Kampagnen beeinflussen. Ein guter Produkttitel verbessert nicht nur die Relevanz Ihrer Produkte für die Suchanfrage, sondern animiert auch mehr Benutzer dazu, auf Ihre Produkte zu klicken, die Klickrate und damit die Qualität Ihrer Kampagnen zu verbessern. Hier sind einige bewährte Methoden zur Optimierung von Produkttiteln:

# Der Titel sollte den Markennamen enthalten
# Der Titel sollte die Farbe und die Größe enthalten
# Der Titel sollte sowohl am Anfang als auch am Ende kein Leerzeichen enthalten
# Sie können Titel mit bis zu 150 Zeichen erstellen. Wir empfehlen Ihnen jedoch dringend, nur 70 oder weniger Zeichen zu nutzen, da Google nur bis zu 70 Zeichen anzeigt
# Der Titel sollte nicht übermäßig viel großgeschriebenen Text (wie T-SHIRT, SCHUHE) enthalten
# Der Title sollte kein HTML-Tags enthalten.

Tipp 4: Verwenden Sie das Attribut google_product_category [Google_Produktkategorie]

Die Kategorisierung Ihrer Produkte ist sehr wichtig, um sicherstellen zu können, dass Ihre Anzeige mit den passenden Suchergebnissen geschaltet wird. Das Attribut google_product_category [Google_Produktkategorie] wird verwendet, um die Kategorie Ihres Artikels basierend auf der Google-Produkt-Taxonomie festzulegen. Hier sind einige der von Google empfohlenen Richtlinien:

  • Verwenden Sie ausschließlich eine vordefinierte Google-Produktkategorie. Sie können entweder die ID oder den vollständigen Pfad der Produktkategorie angeben. Wenn Sie Ihre eigene Produktkategorie einreichen möchten, verwenden Sie das Attribut product_type [Produkttyp].
  • Verwenden Sie die Kategorie, die am besten zu Ihrem Produkt passt. Wählen Sie die Kategorie basierend auf der Hauptfunktion Ihres Produkts. Obwohl ein MP3-Player möglicherweise auch andere Funktionen wie eine Uhr hat, ist seine Hauptfunktion der MP3-Player. Sie würden hier also die Kategorie MP3-Player verwenden: Elektronik > Audio > Audio-Player und -Rekorder > MP3-Player (233).
  • Verwenden Sie die spezifischste Kategorie. Verwenden Sie eine präzise Kategorie, um sicherzustellen, dass Ihre Ads für relevante Suchanfragen geschaltet werden. Verwenden Sie beispielsweise für ein MP3-Player-Ladegerät die Kategorie MP3-Player-Zubehör: Elektronik > Audio > Audio-Zubehör > MP3-Player-Zubehör (232). Verwenden Sie nicht nur: Elektronik (222).

Stellen Sie sicher, bei der Wahl der Kategorie sicher, dass Ihr Produkt an die Google-Taxonomie angepasst ist.

Tipp 5: Verwenden Sie RLSA & die Kundenabgleich-Funktion für Ihre Shopping-Ads

Remarketing-Listen für Suchanzeigen (RLSA) können mit Shopping-Ads kombiniert werden. Sie können so Ihre Gebote für Personen anpassen, die bei Google nach Ihren Produkten suchen und Ihre Website bereits zuvor besucht haben. Die Kundenabgleich-Funktion kann auch für Shopping-Ads genutzt werden. Sie können hiermit Anzeigen für Ihre Kunden schalten, sie auf Daten dieser basieren, die Sie bei Google angeben. Diese Funktion ist sehr effizient und bringt immer bessere Ergebnisse als die regulären Kampagnen, weshalb Sie sie unbedingt nutzen sollten.