Google Shopping Strategien 2020

Google Shopping Strategien 2020

Google Shopping-Ads sind in den letzten Jahren nicht nur zu einem kraftvollen Werbemittel für Einzelhändler, sondern auch zunehmend kompetitiver geworden.

Die durchschnittlichen CPCs und Ausgaben sind im Jahresvergleich weiter angestiegen, was die Kosten für Abverkäufe sowohl für neue, als auch für bestehende Werbetreibende erhöht.

Die gute Nachricht ist, dass Sie mit den richtigen Strategien die Performance Ihrer Ads verbessern und sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen können.

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In diesem Guide finden Sie Informationen zu folgenden Themen:

Im Folgenden stellen wir unsere wesentlichen Vorgehensweisen vor, die alle drei Kernbereiche umfassen und die Anzahl Ihrer Impressionen und Conversions erhöhen können:

  • Optimieren Sie Ihren Produktfeed
  • Nutzen Sie Smart Bidding
  • Beziehen Sie mit Showcase-Shopping-Anzeigen mobile Käufer ein
  • Optimieren Sie Ihre Zielgruppenausrichtung
  • Verschaffen Sie sich mit dem Auktionsdatenbericht einen Wettbewerbsvorteil
  • Verbessern Sie Ihre Bewertungen, Preise, Versandmöglichkeiten und Merchant Promotions

Optimieren Sie Ihren Produktfeed

Ihr Produktfeed steht im Mittelpunkt Ihrer Google Shopping-Kampagnen. Mit diesem kommunizieren Sie Ihre Bestands- und Produktdaten, sodass Ihre Product Listing Ads für relevante Suchanfragen von Käufern angezeigt werden.

Die Optimierung dieser Daten ist entscheidend für die Verbesserung der Performance Ihrer Shopping-Kampagnen.

Sie können Ihren Produktfeed für den Google-Shopping-Algorithmus optimieren, indem Sie folgende Punkte beachten:

  1. Organisieren Sie Ihre Feed-Inhalte gemäß den Spezifikationen von Google.
  2. Optimieren Sie Ihre Produkttitel, um sie suchmaschinenfreundlich zu machen.
  3. Verwenden von Long-Tail- und Short-Tail-Keywords in den Titeln und Beschreibungen, um für relevante Suchanfragen positioniert zu werden.
  4. Nutze Sie Produkterweiterungen und Merchant Promotions für mehr Sichtbarkeit und eine höhere Klickrate.
  5. Stellen Sie sicher, dass Ihre Bilder von hoher Qualität sind.
  6. Erstellen Sie Produktgruppen, um Segmente für Ihre Kampagnen einzurichten.
  7. Richten Sie für bestimmte Produkte Shopping Actions ein, damit diese nicht nur bei Google Shopping erscheinen (Google Express, Voice usw.).Produktfeed

Setzen Sie die die folgende Kampagnenstruktur um:

Die meisten Einzelhandelsmarken möchten die Sichtbarkeit ihres Produkts für Suchanfragen mit Top-Conversions erhöhen und gleichzeitig ihre Sichtbarkeit für nicht rentable Suchanfragen verringern.

Durch das Unterteilen von Kampagnen und der Verwendung von Produkt-Gruppierungen erhalten Sie eine bessere Kontrolle über Ihre Listings sowie Gebote und können alle Bereiche des Google Shopping-Funnels nutzen.

Obwohl Sie Ihre Ads nicht nicht direkt auf Keywords ausrichten können, können Sie auszuschließende Keyword-Listen in einer alternativen Kampagne nutzen und dann die Prioritätseinstellungen verwenden, damit der Funnel in die richtige Kampagne passt.

Durch die Kampagnen-Segmentierung erhalten Sie mehr Kontrolle darüber, für welche Suchanfragen Ihre Produktanzeigen geschaltet werden. Außerdem können Sie so Geld sparen und Ihr Budget für Suchanfragen einsetzen, die leicht zu Conversions führen.

KampagnePrioritätensetzungIntention der SuchanfrageBeispielAuszuschliessende KeywordsCPC Gebote
Oberer FunnelHochGenerische Suchanfrage/ Keine spezifische ProduktinformationHandy-Lade-tascheMarke/ Serienbezeichnung/ SKU
Bedingungen, Zusatzbestimmungen
Niedrig
Mittlerer FunnelMittelEnthält Markennamen oder SerienbezeichnungMarkenname LadetascheProdukt/ SKU Bedingungen, ZusatzbestimmungenMittel
Niedriger FunnelNiedrigEnthält Produkt oder SKU-NameMarkenname iphone xr
Juice Pack kabellos
ZusatzbestimmungenHoch

Nutzen Sie Smart Bidding

Google fordert Werbetreibende mittlerweile seit Jahren nachdrücklich dazu auf, automatisierte Gebotsstrategien zu nutzen. Wichtige Aktualisierungen und Verbesserungen beim maschinellen Lernen von Google haben dazu beigetragen, dass Smart Bidding-Strategien 2018 endlich ihren Höhepunkt erreicht haben.

Es ist wichtig zu erkennen, dass bestimmte Gebotsstrategien zu unterschiedlichen Marketingzielen passen. In diesem Jahr möchten wir zwei Smart Bidding Strategien beleuchten, die sich in Bezug auf unsere wachstumsorientierten Shopping-Kampagnen bewährt haben: Target CPA und Target ROAS.

Die Vorteile des automatisierten Biddings

Automatisierte Gebote können hilfreich sein, wenn Sie viele Kampagnen gleichzeitig verwalten. So kann das maschinelle Lernen von Google die vorherige Performance beurteilen und daraus lernen, um optimale Gebote basierend auf Ihren Marketingzielen festzulegen.

Ziel Cost-Per-Action (CPA)

Ziel-CPA ist eine Smart (automatisierte) Bidding-Strategie, mit der Gebote angepasst werden, um angesichts Ihres Ziel-CPA so viele Conversions wie möglich zu generieren.

Da Sie die Ziel-CPA auf Anzeigengruppenebene festlegen, funktioniert dies gut, wenn Sie Anzeigengruppen streng nach ähnlichen Themen strukturieren.

Ihre bisherigen CPA-Informationen werden zusammen mit Kontextinformationen in Echtzeit verwendet, um das optimale Gebot für eine Akquirierung festzulegen.

Ziel-CPA ist ideal für Werbetreibende, wenn:

  • Sie den Shopping-Umfang so effizient wie möglich skalieren möchten
  • Wenn Sie Gebote lieber auf Anzeigengruppenebene als auf Keyword-Ebene verwalten
  • Wenn Sie begrenzte Ressourcen und klare CPA-Ziele haben.

Abbildung:

CPA-Ziele

Ziel-Return On Ad Spend (ROAS)

Ziel-ROAS ist eine Smart Bidding-Strategie, die darauf abzielt, einen höchstmöglichen Conversion-Wert für die von Ihnen festgelegten Zielrendite Ihrer Werbeausgaben zu erzielen.

Diese automatisierte Gebotsstrategie eignet sich hervorragend für diejenigen, die die ROAS-Effizienz in ihren Shopping-Kampagnen verbessern möchten.

Wie beim Ziel-CPA verwendet Google Signale aus Ihren bisherigen Daten sowie kontextbezogene Echtzeitdaten, um die ROAS-Ziele Ihrer Kampagne zu erreichen. Auf diese Weise können Sie mit ihren ROAS-Zielen höhere Conversion-Werte oder Umsätze erzielen.

Die Ziel-ROAS Gebotsstrategie ist ideal für Werbetreibende, wenn:

  • Sie einen schnellen ROAS-Umschwung benötigen
  • Sie ineffiziente Shopping-PLA-Kampagnen haben
  • Sie mehr als 500 Produkte in Ihrem Produktfeed haben

Beziehen Sie mit Showcase-Shopping mobile Käufer ein

Wir betrachten Google Shopping in der Regel als Umsatztreiber hinsichtlich der Erfassung und Umwandlung der Nachfrage. Mit Shopping können allerdings auch Kampagnen für den Funnel im hohen Bereich über Google Showcase Shopping Ads anvisiert werden.

Das Hauptziel von Google Showcase Shopping Ads besteht darin, Kunden mit Suchanfragen ohne Markenbezug dabei zu unterstützen, herauszufinden, was und wo sie kaufen möchten.

Google Showcase Shopping-Anzeigen sind käufliche Anzeigen, die oben in der Google-Suche angezeigt werden, wenn ein Nutzer mit seinem Mobilgerät nach weitgehend passenden Suchanfragen mit hohem Suchvolumen sucht.

Dies ist wichtig, wenn Sie bedenken, dass mehr als 40% der Google-Suchanfragen mit einer Kaufabsicht allgemeine Begriffe wie „Sportbekleidung für Frauen“ oder „Wohnzimmermöbel“ sind.

Abbildung:

Showcase-Shopping

Diese für Mobilgeräte optimierten Anzeigenformate ermöglichen es Kunden, sich umzusehen und zu entdecken, was sie kaufen möchten, indem sie auf eine der Kategorien klicken oder einen Suchbegriff eingeben.

Werbetreibende, die hier ihr Markenangebot präsentieren können, werden von dem zunehmenden mobilen Traffic und der steigenden Anzahl an Impressionen in diesem Jahr und auch darüber hinaus profitieren.

Optimieren Sie die Zielgruppenausrichtung Ihrer Shopping-Kampagne

Die Festlegung einer Zielgruppenausrichtung ist der Schlüssel, Ihre Impressionen zu erhöhen und Ihre Shopping-Umsätze in diesem Jahr zu steigern.

Unterschiedliche Zielgruppen-Targeting-Methoden haben unterschiedliche Stärken. Daher ist es wichtig, jede einzelne hinsichtlich Ihrer Kampagnen-Ziele zu bewerten.

Wir sehen weiterhin eine starke Leistung für Konten, die sich ähnliche Zielgruppen, Customer Match und RLSAs zu Nutzen machen.

Remarketing mit RLSA-Kampagnen

Mit Remarketing-Listen (RLSAs) können Sie Personen ansprechen, die bereits auf Ihrer Website waren sowie frühere Käufer oder Zielgruppen, die auf die eine oder andere Weise bereits mit Ihrem Unternehmen interagiert haben. Sie bieten eine leistungsstarke Möglichkeit Funnel im niedrigen Bereich anzutreiben und Käufe zu wiederholen.

Wenn potenzielle Kunden eine Website verlassen, helfen Remarketing-Listen Einzelhändlern, mit diesen Kunden in Verbindung zu treten, während diese ihre Google-Suche nach dem suchen, was sie benötigen, fortsetzen.

Stellen Sie sicher, dass auf Ihrer Website die websiteweite Tag-Kennzeichnung implementiert ist.

Um vollen Nutzen aus den aus Ihren Remarketing-Kampagnen gesammelten Daten ziehen zu können, sollten Sie sicherstellen, dass Sie das gesamte Verhalten und die Conversions auf der gesamten Website mit der neuen websiteweiten Tag-Kennzeichnung von Google korrekt verfolgen.

Dies ist besonders wichtig, um Conversion-Daten von Apple Safari-Nutzern zu erfassen, die aufgrund der Intelligent Tracking Prevention 2.0 nicht mehr verfolgt werden können.

Welche Remarketing-Listen funktionieren am besten?

Jeder Zielgruppen-Pool ist anders, daher empfehlen wir, eine Vielzahl von Zielgruppen einzuschließen und zu überwachen, welche basierend auf Ihren Kampagnen-Zielen am besten performen.

Neue Besucher mit “Ähnlichen Zielgruppen” ansprechen

Remarketing ist eine äußerst wertvolle Strategie, mit der Einzelhändler Personen erreichen können, die ihre Website bereits besucht haben. Außerdem wird die Möglichkeit geboten, sich mit Nutzern zu verbinden, die bereits an ihren Produkten oder Dienstleistungen interessiert sind.

Mit „Ähnliche Zielgruppen“ können Sie neue Besucher auf Ihre Website locken, indem Sie Personen finden, die ein ähnliches Such- und/ oder Surfverhalten wie Ihre vorhandenen Remarketing-Listenmitglieder haben.

Welches sind die Vorteile von ähnlichen Zielgruppen für Google Shopping?

Durch Hinzufügen ähnlicher Zielgruppen zu Ihrer Kampagnen- oder Anzeigengruppen-Ausrichtung können Sie Ihre Anzeigen für Personen einblenden, deren Suchverhalten dem Ihrer Website-Besucher ähnelt. Diese Personen sind wahrscheinlich potenzielle Kunden.

Vereinfachte Zielgruppenausrichtung – Eine ähnliche Zielgruppenausrichtung erleichtert das Erkennen neuer Zielgruppen, indem automatisch potenzielle Kunden gefunden werden, die Personen aus Ihren vorhandenen Remarketing-Listen für Suchanzeigen ähneln.

Neue potenzielle Kunden gewinnen – Mit ähnlichen Zielgruppen können Sie die Reichweite bestehender Remarketing-Kampagnen erhöhen und neue, besser passende Benutzer auf Ihre Website bringen, die mit erhöhter Wahrscheinlichkeit die für Sie wichtige Aktionen ausführen.

Unser Tipp: Auch wenn Nutzer aus ähnlichen Zielgruppen nicht sofort Einkäufe auf Ihrer Website tätigen, werden diese, wenn Sie das Remarketing-Tag auf Ihrer Website implementiert haben, Ihrer Remarketing-Liste hinzugefügt.

Nutzen Sie Kundenabgleich-Daten

Mit der Kundenabgleich-Funktion können Werbetreibende ihre Kunden- und Werbe-E-Mail-Adresslisten in Google Ads hochladen.

Aus diesen E-Mail-Listen können Einzelhändler Kampagnen/ Ads erstellen, die speziell darauf ausgelegt sind, ihre Zielgruppe zu erreichen.

Vorteile der Kundenabgleich-Funktion

  • Upselling und Cross-Selling basierend auf früheren Einkäufen und Kaufgewohnheiten
  • Begünstigung von Wiederholungskäufen früherer Kunden
  • Erhöhung der Markenloyalität früherer Kunden
  • Targeting von Warenkorbabbrüchen über Anzeigen und Google Shopping
  • Wiederansprache loyaler Kunden, die Google Shopping nutzen
  • Remarketing-Strategien im Allgemeinen

Mit dem Kundenabgleich können Werbetreibende ihre Zielgruppen mit dem größten Potenzial ansprechen.

Werbetreibende können den Kundenabgleich sogar verwenden, um Gebote anzupassen und Produkte/ Nachrichten für verschiedene Segmente früherer Kunden anzupassen.

Obwohl der Kundenabgleich entwickelt wurde, um Einzelhändlern dabei zu helfen, ihre „Kunden mit dem höchsten Wert“ zu erreichen, indem die Verbindungen zu Ihrem bekannten Kundenstamm in der Google-Suche ausgebaut werden, hilft der Kundenabgleich Einzelhändlern aber auch dabei, neue Beziehungen über andere Kanäle hinweg aufzubauen, einschließlich YouTube TrueView & Gmail Native Ads.

Schließen Sie Geo-Targeting-Modifikatoren ein

Wir empfehlen Ihnen außerdem, verstärkt Geo-Targeting-Modifikatoren zu nutzen.

Standort-basierte Gebotsänderungen oder -modifikatoren sind eine Funktion, mit der Werbetreibende ihre Gebote hinsichtlich der Standorte anpassen können.

Beachten Sie beim Einrichten von Geo-Gebotsmodifikatoren für Google Shopping-Kampagnen die folgenden Punkte:

  • Entscheiden Sie anhand Ihrer Website-, Zielgruppen- und Performance-Ziele, auf welche Regionen Sie abzielen möchten.
  • Erwägen Sie eine Segmentierung für den Online- und stationären Einzelhandel.
  • Beachten Sie die Kunden-Intention basierend vom Standort (beachten Sie, dass der Standort und die Intention miteinander in Verbindung stehen können)
  • Verwenden Sie mobile Ads für Kunden, die sich in der Nähe des Geschäfts befinden und diese dort einlösen können.
  • Untersuchen Sie Ihre Analytics-Daten und die Google Ads-Dimensionsberichte
    (Geografische Daten, Standortauskunft, benutzerdefinierte Spalten, die Besucherdaten liefern).
  • Entfernen Sie unerwünschte Standorte. Schließen Sie Bereiche aus, die den ROI nicht verbessern und die Klickrate nicht erhöhen.

Unser Tipp: Abhängig von Ihrer Situation können Sie, wenn Sie dies noch nicht getan haben und noch mehr Details wünschen, Ihre Anzeigen für eine bestimmte Stadt/ Postleitzahl ausrichten.